Der unheimliche Feuerfluss Phlegethon
Wer an die Ströme der mythologischen Unterwelt denkt, dem kommen meist der geheimnisvolle Styx oder der Lethe-Fluss >> des Vergessens in den Sinn. Doch tiefer im Schattenreich des Hades >> verbirgt sich ein Gewässer, das selbst den abgebrühtesten Seelen einen Schauer über den Rücken jagt: Der Phlegethon (auch bekannt als Pyriphlegethon). Sein Name leitet sich vom altgriechischen Wort Phlegéthōn ab, was übersetzt schlicht bedeutet: Der „Flammende“ - und dieser Name ist absolut Programm.
Ein Fluss ohne Wasser
Es ist schon etwas blöd, der Phlegethon führt nämlich kein Wasser in seinem Flussbett. Je nach mythologischer Überlieferung, wälzt sich stattdessen eine reißende Flut aus lodernden Flammen oder kochend heißem Blut durch das unterirdische Gestein. Flussgötter in der griechischen Mythologie sind meist Kinder der Titanen Okeanos >> (Energie) und der Urkraft Tethys >> (so beschreibt es Hesiod in seiner Theogonie). Der Phlegethon allerdings ist kein Gewässer mit Wasser im originären Sinn.
Der kochende Schlund zum Tartaros
Die Geografie der Unterwelt ist düster: Der Phlegethon bahnt sich nicht einfach nur einen Weg durch das Reich der Toten. Er frisst sich spiralartig und kreisend immer tiefer in die Eingeweide der Erde (Gaia >>), bis er schließlich im tiefsten Schlund der griechischen Hölle mündet – dem Tartaros >>. Dort, wo die Sünder und einige (lange nicht alle) gestürzte Titanen ihre ewige Strafe verbüßen, erfüllt der Phlegethon eine besonders grausame Aufgabe.
Grausame Wiederbelebung für die ewige Qual
Man könnte meinen, ein Fluss aus Flammen und / oder kochendem Blut diene rein der Verbrennung und Folter. Doch die mythologische Erzählung birgt ein noch krasseres Detail: Der Phlegethon verbrennt die Seelen im Tartaros nicht einfach zu Asche. Vielmehr besitzt seine glühende Flut die schaurige Eigenschaft, verbannten Seelen ihre Kräfte zurückzugeben und ihre Wunden zu heilen - doch das geschieht keineswegs aus Barmherzigkeit. Die Regeneration dient einzig dem Zweck, dass die Verdammten – wie etwa der legendäre Tantalos >> – nicht der Ohnmacht oder dem Tod >> verfallen. Sie werden immer wieder aufgerichtet, damit sie ihre unendlichen Qualen bei vollem Bewusstsein weiterleiden können. Ein ewiger, unbarmherziger Kreislauf aus Zerstörung >> und Wiederherstellung.
Fazit
Im Geflecht der Unterweltflüsse – neben dem Styx >> (Fluss des Grauens), dem Acheron >> oder dem Kokytos >> (Fluss des Wehklagens) – nimmt der Phlegethon eine Sonderstellung ein. Er ist die Verkörperung der ewigen, verzehrenden Hitze und ein schreckliches Mahnmal für all jene, die den Zorn der Götter auf sich zogen. Ein faszinierendes Stück antiker Mythologie, das zeigt, wie bildgewaltig und düster die Vorstellungen der alten Griechen von der Nachwelt sind!
Grausam und pervers
Sorry, die griechische Mythologie >> ist extrem grausam und pervers, sozusagen das exakte Gegenteil von Friede-Freude-Eierkuchen. Für zartbesaitete Menschen ist die griechische Mythologie eher nicht geeignet. Man muss dabei berücksichtigen, dass die Schriften Bibel und Koran in exakt derselben Weise extrem grausam sind. Die Religionen Christentum und Islam sind die Krönung der Grausamkeit und Gewalt >>, da nämlich wurde der der Auftrag der Missionierung eingebaut - und zwar mit ALLEN Mitteln - und dann passiert regelmäßig folgendes:
Ich habe übrigens keinen Schimmer, ob es höhere Wesenheiten gibt - oder nicht. Müsste ich tippen, so würde ich zum Ja tendieren. Falls es höhere Wesenheiten gibt, so handelt es sich um machtbesessene Tyrannen. Die Namen (Zeus >>, Jupiter, Gott, Allah, Perun, Taranis, Jehova und so weiter und so fort) sind dabei komplett unerheblich. So oder so oder so oder oder oder: Schönzureden, gibt es da nicht einmal ansatzweise etwas...PS: Mit diesem Schwein Jesus >> (SUS = Schwein und Je = ich, korrekt übersetzt = ich Schwein) möge mir jetzt bitte niemand auf den Zeiger gehen. Vorsorglich hatte ich mich zwar „entschuldigt" - wirklich möglich ist eine Entschuldigung in dieser Welt der Matrix dummerweise nicht. Die Schuld ist ein elementarer Baustein der Matrix.
Beispiel und Tipp
Was diese Schuld in unserer Matrix betrifft, so lässt sich als Beispiel die weltberühmte Erbschuld (Erbsünde) von Adam und Eva >> nennen. Empfehlung: Keinem einzigen Guru im Internet folgen, es gibt nämlich absolut KEINEN Ausgang aus der Matrix. Stets nur SCHEINbare Heilsversprechen. Zunächst erscheinen meine Analysen als Horror-Scheiß - aber schließlich gewöhnt man sich auch daran. Nach „Freunden" und Netzwerken suche ich übrigens nicht. Alles einfach nur knallharte Analyse...
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