Griechische Mythologie und Antike

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Hermes (Mittwoch)

Hermes: Der olympische Gott vom Mittwoch und noch viel mehr

Hermes ist in der griechischen Mythologie der vielseitigste und komplizierteste olympische Gott. So personifiziert er beispielsweise den Mittwoch, also die berühmte Wochenmitte. War es das? Nein, dieser Hermes ist komplett krass und irre drauf!

Bibel und Koran = Schwachsinn

Die griechische Mythologie ist die Grundlage der Mechanismen und Mustern dieser Welt, dagegen sind Bibel und Koran absolut verkürzt und lächerlich. Merke: Bibel und Koran = komplett verkürzter Schwachsinn. Darüber hinaus sind Christentum und Islam die mit Abstand gefährlichsten Ideologien dieser Welt. Warum? In diese beiden Ideologien wurde der Auftrag der Missionierung - mit ALLEN Mitteln (krass extrem auch mittels Gewalt >>) - eingebaut. Recherchiere dazu auch konkret den Morgenstern >>. Tipp: Stell keine Fragen, wenn du die Antworten nicht hören willst.

Steckbrief und Herkunft

Eltern: Zeus >> ist der Vater des Hermes und Maia >> (eine der insgesamt sieben weltberühmten Plejaden >>) seine Mutter. Aufgrund seiner Mutter trägt er auch den Beinamen Maiades.

Geburtsort und Wohnsitz: Er wurde in einer Höhle auf dem Berg Kyllini in Arkadien >> geboren und hat seinen 1. Wohnsitz auf dem Olymp >>.

Römischer Name: In der römischen Mythologie entspricht ihm Mercurius (Merkur).

Die Rollen und Aufgaben des Hermes

Götterbote und Agent des Zeus: Überbringer göttlicher Nachrichten und verdeckter Ermittler für heikle Missionen des Zeus. Wegen Überlastung erhielt er Unterstützung durch die Regenbogengöttin Iris >>.

Gott der Diebe und Lügner: Bereits am Tag >> seiner Geburt stahl er seinem Halbbruder Apollon >> 50 Rinder und leugnete die Tat vor Gericht absolut dreist.

Schutzherr von Reisenden und Kaufleuten: Er bewacht Wege, den Verkehr und schützt Händler sowie Reisende.

Seelenführer (Psychopompos): Geleitet die Seelen der Verstorbenen in die Unterwelt (Hades >>).

Gott der Dichtkunst, Redekunst und Hirten: Er gilt als Patron der Rhetorik und der Hirten.

Erfindungen und Attribute

Hermes gilt als ausgesprochen frühreif und erfinderisch:

Die Leier: Am Tag seiner Geburt tötete er eine Schildkröte >> und baute aus ihrem Panzer das erste Saiteninstrument.

Der Heroldsstab >> (Kerykeion): Seinen berühmten goldenen Hirtenstab, erwarb er im Tausch gegen die von ihm erfundene Hirtenflöte / Panflöte (Syrinx) von Apollon.

Alphabet, Sport und Wissenschaft: Zusammen mit den Moiren >> erfand er das altgriechische Alphabet. Zudem gehen Astronomie, Maße, Gewichte und Sportarten (z. B. Boxen >> und Turnen) auf ihn zurück.

Liebschaften und Nachkommen

Hermes wird als bisexuell beschrieben und hatte zahlreiche Verbindungen mit Nymphen >> - aber auch mit sterblichen Männern (wie Krokos und Amphion >>):

Pan >>: Der berühmte Hirtengott ist sein Sohn.

Autolykos >>: Sein Sohn, dem er die Gabe des perfekten Diebstahls übertrug.

Hermaphroditos >>: Entsprang einer Liebesnacht mit Aphrodite >>.

Esoterik, Hermeneutik und Parallelen in Richtung Ägypten

Hermes Trismegistos: Durch die Verschmelzung mit dem ägyptischen Gott Thot, gilt Hermes als Urheber alchemistischer, magischer und astrologischer Schriften. Heute gilt die Astrologie zwar als Pseudowissenschaft, bis vor kurzer Zeit (bis vor ca. 200 Jahren noch), war sie jedoch eine anerkannte Wissenschaft.

Hermeneutik: Die Wissenschaft der Textinterpretation leitet sich direkt von seinem Namen ab, da er die Botschaften der Götter auslegen und übersetzen kann.

Kompletter Beitrag

Der komplett krasse und irre olympische Hermes >>

Chariten (dienende Untergötinnen)

Chariten: Einleitung

In der Welt der griechischen Mythologie gibt es unzählige Gottheiten. Die großen und berühmten Götter sind meist eher fragwürdig (viele schlechte Charaktereigenschaften). Untergötter / Untergöttinnen hingegen können das Leben durchaus bereichern. Zu den anmutigsten dieser Wesen gehören die Chariten (altgriechisch Chárites), im römischen Kulturkreis besser bekannt als die Grazien (gratiae). Als Personifikationen von Anmut, Schönheit und Lebensfreude verkörpern sie die ästhetischen und harmonischen Seiten des Daseins. Sie gelten als Sinnbild für das Feiern von Festen und stehen in engem Dienstverhältnis zu den großen Gottheiten wie Aphrodite, Hermes und Apollo. In der Kunst, Philosophie und Literatur hat sich über die Jahrhunderte hinweg fest das Bild einer unzertrennlichen Dreiheit etabliert, deren Name sich treffend vom altgriechischen Wort chara („die Freude“) ableitet.

Chariten / Grazien: Steckbrief

Name: Chariten (altgriechisch) / Grazien (römisch-lateinisch)

Bedeutung des Namens: Abgeleitet von altgriechisch chara („die Freude“) bzw. chairein („sich freuen“).

Status: Untergöttinnen der griechischen Mythologie; Dienerinnen der Hauptgötter.

Zuständigkeit / Aufgaben: Verkörperung und Schenkung von Lebensfreude, Anmut und außergewöhnlicher Schönheit. Begleitung und Ausrichtung von Festen und Feierlichkeiten.

Assistenz im Dienst von Hauptgöttern wie Aphrodite >> (Göttin der Liebe/Schönheit), Hermes >> (Götterbote) und Apollo >> (Gott der Künste).

Abstammung (Eltern)

Vater: Zeus >> (olympischer Göttervater)

Mutter: Eurynome >> (eine Meeresnymphe / Okeanide >>, Tochter von Okeanos und Tethys). Hinweis: Die Mythologie kennt auch andere Genealogien, dies ist jedoch die prominenteste Version nach Hesiod.

Die drei Haupt-Chariten und ihre Attribute

Euphrosyne >> – Die Frohsinnige (steht für Heiterkeit und Freude)

Thalia >> – Die Blühende (steht für Üppigkeit, z. B. beim ausgiebigen Feiern)

Aglaia >> – Die Strahlende (steht für den Glanz und die Pracht der Schönheit)

Sonstiges

Typische Darstellung in der Kunst:

Meist als drei außerordentlich schöne, leicht bekleidete oder gänzlich unbekleidete Frauen abgebildet.

Sie werden häufig in enger Verbundenheit dargestellt – sich gegenseitig umarmend oder sanft berührend.

Berühmtes Werk: Das Gemälde „Die drei Grazien“ von Raffael (Meister der italienischen Hochrenaissance).

Wichtige antike Quellen:

Hesiod (Theogonie)

Homer (Ilias)

Pausanias

Cornutus (De natura deorum)

Kompletter Beitrag

Der komplette Beitrag zum Steckbrief:

Die drei Chariten / Grazien >>

Peitho (erotische Überredung)

Peitho: Erotische Überredung (Einleitung)

In der griechischen Mythologie verkörpert Peitho eine spannende Schnittstelle zwischen sprachlicher Überzeugungskraft und erotischer Anziehung. Als Personifikation der „erotischen Überredung“ kommt ihr eine ganz spezifische Aufgabe zu: Sie ist dafür zuständig, junge Mädchen dazu zu bewegen, ihre Zurückhaltung abzulegen und sich dem Liebesleben sowie sexuellen Begierden hinzugeben. Durch ihre Abstammung fest in den ältesten Göttergeschlechtern verwurzelt, agiert sie vor allem im Schatten mächtigerer Liebes- und Kommunikationsgottheiten und verleiht dem Moment der Annäherung eine göttliche Legitimation.

Peitho: Steckbrief

Name (altgriechisch): Πειθώ (Peithṓ)

Bedeutung des Namens: Überzeugung / Überredung

Wichtigste Funktion / Zuständigkeit: Göttin der erotischen Überredung (Überredung junger Mädchen, sich dem Sex bzw. der sexuellen Hingabe zu öffnen)

Geschlecht / Klassifikation: Okeanide >> (Meeresnymphe / Tochter des Okeanos)

Eltern, Zugehörigkeit und Gefolge

Vater: Okeanos >> (der mächtige Umkreiser der Erde >>)

Mutter: Tethys >> (Titanin und Meeresgöttin)

Zugehörigkeit / Gefolge: Dienst und Gefolge der Aphrodite >> (Göttin der Liebe, Schönheit und sexuellen Begierde)

Wird gelegentlich auch im Umfeld von Hermes >> (Götterbote und Gott der Beredsamkeit) gesichtet

Antike Hauptquelle: Hesiod, Theogonie (Vers 349)

Kompletter Beitrag

Der komplette Beitrag zum Steckbrief:

Peitho, Göttin der erotischen Überredung >>