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Samstag, 4. Juli 2026

Himeros (Liebesverlangen)

Himeros (Liebesverlangen): Einleitung

In der griechischen Mythologie werden häufig feine Nuancen personifiziert, da geht es mitnichten nur um die großen und berühmten Götter. Ein Beispiel ist Himeros, der Gott der liebenden Sehnsucht und des akuten Liebesverlangens. Er verkörpert nicht die Liebe an sich, sondern jenen sehnsuchtsvollen Moment des Begehrens, der Menschen und Götter gleichermaßen ergreift. Als fester Bestandteil des Gefolges der Liebesgöttin Aphrodite zieht er im Hintergrund die Fäden der Leidenschaft und sorgt dafür, dass das Verlangen niemals erlischt.

Himeros: Steckbrief

Name (deutsch): Himeros

Altgriechische Schreibweise: Ἵμερος (Hímeros)

Bedeutung des Namens: Übersetzt direkt als „Sehnsucht“ oder „Liebesverlangen“

Zuständigkeitsbereich / Rolle: Personifikation der liebenden Sehnsucht und des akuten Verlangens; treuer Begleiter und Gehilfe im „Team“ der Aphrodite.

Abstammung / Eltern: Die genaue Genealogie lässt sich heute nicht mehr lückenlos nachvollziehen. Antike Schriften (u.a. des Satirikers Lukian von Samosata) erwähnen jedoch die Liebesgöttin Aphrodite als seine Mutter.

Gefährten und Netzwerk (Gefolge der Aphrodite >>):

Eros >>: Der Gott der begehrlichen Liebe.

Peitho >>: Die Göttin der Überredung (insbesondere bezüglich der Verführung).

Die Chariten >> (Grazien): Die drei helfenden Untergöttinnen Thalia >> (Üppigkeit), Aglaia >> (Glanz) und Euphrosyne >> (Frohsinn), die der Gefolgschaft bei ihrer Arbeit assistieren.

Besondere mythologische Erwähnungen: Laut Quintus von Smyrna war Himeros beim tragischen Tod der Semele >> (der Mutter des Weingottes Dionysos >>) anwesend.

Der berühmte antike Bildhauer Skopas erschuf einst eine bekannte Statue des Himeros (erwähnt durch den Geographen Pausanias).

Wichtige antike Quellen: Hesiod (Theogonie), Homer (Ilias), Lukian von Samosata, Pausanias und Nonnos von Panopolis.

Kompletter Beitrag

Der komplette Beitrag zum Steckbrief:

Himeros, Gott der liebenden Sehnsucht >>

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